Penny Boards sind die handlichste Variante des Skatens - Plastik-Deck, kurze 22-Zoll-Länge, perfekt zum Mitnehmen im Rucksack. Wir vergleichen Original-Pennys mit Alternativen und sagen, welches Modell für welche Schuhgröße und welches Gewicht passt.
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Unsere Empfehlungen
Top Penny Boards 2026
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#1
Empfehlung · Monzana
Monzana ® Skateboard 22 Zoll ABEC 7 Kugellager Pennyboard Longboard Retro Design Erwachsene Kinder Jugendliche Mini Cruiser 100kg Belastbar
★ 4.4 / 5,0
Kompaktes 22-Zoll-Pennyboard im Retro-Look mit ABEC-7-Kugellagern und geriffeltem Deck – solider Einstiegs-Cruiser für Kinder und Jugendliche bis 100 kg Belastung.
ABEC-7-Kugellager und 54mm PU-Rollen sorgen für geschmeidiges Rollverhalten auf Asphalt.
Geriffeltes Deck bietet auch bei Nässe ordentlichen Grip für sicheres Cruisen.
Kompakte 57cm Länge macht das Board leicht transportierbar und wendig im Alltag.
KMX 22 Zoll Classic Mini Cruiser Skateboard für Jungen, Mädchen, Schüler, Erwachsene, Kinder, Anfänger. Retro Stil Pro Penny Board(Schwar…
★ 4.4 / 5,0
Kompaktes 22-Zoll-Cruiser-Board von KMX mit verstärktem PP-Deck, verbesserten Alu-Achsen und ABEC-9-Lagern – solide Wahl für Einsteiger und Alltagsskater bis 120 kg.
Verbreitertes 18-cm-Deck bietet mehr Standfläche als klassische Penny Boards.
Verbesserte 4-Zoll-Achsen aus A356-Aluminium sorgen für stabilere Kurvenfahrten.
Weiche 60-mm-Rollen mit ABEC-9-Lagern rollen geschmeidig über raue Straßen.
BIKESTAR Vintage Retro Cruiser Skateboard 60mm für Kinder und Erwachsene auch Anfänger ab ca. 6-8 Jahre
★ 4.4 / 5,0
Wendiges Retro-Cruiser-Board von BIKESTAR mit ABEC-7-Lagern, weichen 78A-Rollen und Alu-Trucks – ideal für entspannte Stadt-Cruises ab 6-8 Jahren, auch für Erwachsene geeignet.
ABEC-7-Lager und 78A-Softrollen sorgen für ruhigen, komfortablen Lauf auch auf rauen Untergründen.
Breite Alu-Trucks mit Soft Bushings ermöglichen enge Kurven und echtes Cruiser-Gefühl.
Erfüllt EN 13613:2009 – geprüfte Sicherheit für Kinder und Einsteiger.
FunTomia Mini-Board Cruiser Skateboard 57cm aus 7-lagigem kanadischem Ahornholz inkl. ABEC-9 Kugellager - mit oder Ohne LED Rollen
★ 4.4 / 5,0
Das FunTomia Mini-Board ist ein 57cm Cruiser aus 7-lagigem Ahornholz mit ABEC-9 Kugellagern, wahlweise LED-Rollen und solider Verarbeitung für Einsteiger und Gelegenheitsfahrer bis 100 kg.
ABEC-9 Kugellager sorgen für flüssiges, ruhiges Rollverhalten auf Asphalt.
LED-Rollen leuchten ohne Batterien durch integrierten Dynamo beim Fahren.
Stabile Alu-Trucks und Grip-Tape bieten sicheren Stand auch bei Kurven.
Penny Boards sind kompakte, wendige Cruiser, die perfekt für kurze Strecken in der Stadt sind: ob zur Uni, zum Skatepark oder einfach durch die Nachbarschaft. Mit ihren meist 22 Zoll Deckgröße passen sie in jeden Rucksack und bieten trotzdem ein stabiles Fahrgefühl. In diesem Ratgeber erfährst du, worauf es beim Kauf wirklich ankommt und welches Board zu deinem Fahrstil passt.
Was ist ein Penny Board eigentlich?
Ein Penny Board ist ein Mini-Cruiser aus Kunststoff im Retro-Design der 1970er: kurz, leicht, mit weichen PU-Rollen und dem typischen Waffle-Top-Deck, dessen geriffelte Oberfläche auch ohne Griptape Halt gibt. Der Name stammt von der australischen Marke Penny Skateboards, die Ben Mackay 2010 gründete und die die alten Plastik-Boards wieder populär machte. Inzwischen steht "Pennyboard" umgangssprachlich für die ganze Gattung der kleinen Cruiser Boards aus Plastik, egal von welchem Hersteller.
Die Standardgröße misst 22 Zoll: Das Deck ist damit rund 56 cm lang und 15 cm breit, das ganze Brett wiegt nur 1,5 bis 2 kg. Konzipiert sind Penny Boards fürs entspannte Cruisen und als "Last-Mile"-Transportmittel, nicht für den Skatepark. Wer Wert auf Fahrgefühl statt Tricks legt, findet hier das ideale Alltags-Board.
Was unterscheidet ein Penny Board von einem normalen Skateboard?
Ein Penny Board ist deutlich kürzer (meist 22 Zoll statt 31+ Zoll) und hat ein Kunststoffdeck statt Holz: Das macht es leichter und wetterbeständiger. Die weichen Rollen (78A-85A Härte) sorgen für ruhiges Cruisen über raue Oberflächen, während klassische Skateboards härtere Rollen für Tricks haben. Das Fahrgefühl ist wendiger, aber auch weniger stabil für absolute Anfänger.
Der größte Vorteil liegt in der Portabilität: Mit unter 2 kg Gewicht kannst du ein Penny Board problemlos am Rucksack befestigen oder unter den Arm klemmen. Die klassischen Modelle haben außerdem ein ikonisches Vintage-Design mit transparenten oder knallbunten Decks. Für längere Fahrten oder höhere Geschwindigkeiten sind allerdings 27-Zoll-Nickel-Boards oder Mini-Cruiser aus Holz oft die bessere Wahl.
Welche Deckgröße brauche ich: 22 oder 27 Zoll?
22 Zoll (56 cm) sind der Standard für maximale Mobilität: ideal, wenn du hauptsächlich kurze Strecken fährst und das Board oft tragen musst. Die kleinere Standfläche erfordert aber etwas Gleichgewicht, besonders bei Schuhgröße 44+.
27 Zoll (69 cm, oft "Nickel Boards" genannt) bieten mehr Standfläche und Stabilität, was sie anfängerfreundlicher macht. Sie sind immer noch kompakt genug für den Alltag, aber weniger extrem portabel. Hier die Entscheidungshilfe:
22 Zoll: Schuhgröße bis 42, maximale Wendigkeit, Hauptnutzung als "Last-Mile"-Transport
27 Zoll: Größere Füße, längere Strecken (2+ km), Anfänger mit wenig Skateboard-Erfahrung
Beide Größen: Funktionieren für Stadt-Cruising, 27 Zoll ist aber komfortabler bei höheren Geschwindigkeiten
Worauf muss ich bei den Kugellagern achten?
Die ABEC-Klassifizierung gibt die Fertigungstoleranz an, nicht die Geschwindigkeit: Höher ist nicht automatisch besser. ABEC-7 oder ABEC-9 sind Standard bei Penny Boards und völlig ausreichend für normales Cruisen. Wichtiger ist die Qualität der Schmierung und des Dichtungssystems gegen Dreck.
Viele günstige Boards werben mit "ABEC 11": Das ist oft Marketing, da die Kugellager bei langsamen Cruiser-Geschwindigkeiten (10-20 km/h) keinen Unterschied zu ABEC 7 machen. Achte stattdessen auf Markenlager (z.B. von Bones oder Bronson) oder darauf, dass die Lager austauschbar sind. Nach 6-12 Monaten intensiver Nutzung solltest du sie ohnehin reinigen oder ersetzen.
Kunststoff oder Holz: Was ist besser für Anfänger?
Kunststoffdecks (Polypropylen oder ABS) sind das Original-Penny-Material: flexibel, wasserfest und pflegeleicht. Sie federn Vibrationen gut ab, können aber bei Hitze zu flexibel werden und bei Kälte rutschig. Holzdecks (7-lagiges Ahornholz) sind steifer und vermitteln mehr Boardgefühl, ähnlich einem klassischen Mini-Skateboard.
Eigenschaft
Kunststoff
Holz
Gewicht
Sehr leicht (1,5-2 kg)
Etwas schwerer (2-2,5 kg)
Flexibilität
Hoch (komfortabel, aber weniger präzise)
Mittel (direkteres Lenkgefühl)
Wetterbeständigkeit
Komplett wasserfest
Empfindlich bei Nässe (Delaminierung)
Preis
20-60 €
30-80 €
Für Anfänger, die oft bei Regen fahren oder das Board draußen abstellen, ist Kunststoff praktischer. Wenn du bereits Skateboard-Erfahrung hast oder planst, später auf ein größeres Cruiser Skateboard umzusteigen, ist ein Holz-Cruiser aus Ahornholz die bessere Investition.
Wie wichtig sind die Rollen für das Fahrgefühl?
Rollen mit 60mm Durchmesser und 78A-83A Härte sind Standard für Penny Boards: groß genug für Komfort, weich genug für ruhiges Rollen über Pflaster. Kleinere Räder (54-59 mm) sind agiler, aber holpriger; größere Rollen (65+ mm) sind schneller, aber weniger wendig auf engem Raum.
Die Rollenbreite (meist 38-45 mm) beeinflusst die Stabilität: Breitere PU-Rollen greifen besser bei Kurven, schmalere beschleunigen schneller. Viele Einsteiger-Boards haben vormontierte Rollen, die für Stadt-Cruising optimiert sind. Wenn du oft über Kopfsteinpflaster fährst, investiere lieber in weichere Rollen (75A-78A) als in ein teureres Deck: Der Unterschied beim Fahren ist enorm. Wo sich das kleine Brett am wohlsten fühlt, verraten dir übrigens die besten Orte zum Penny Board fahren.
Sind Penny Boards für Kinder geeignet?
Ja, Penny Boards sind sogar besonders gut für Kinder geeignet: Das niedrige Gewicht, die geringe Deckhöhe und die weichen Rollen machen das Aufsteigen und Balancieren leichter als auf einem großen Skateboard. Realistisch klappt das Fahren ab etwa 6 Jahren, wenn Gleichgewicht und Koordination ausreichend entwickelt sind. Für Kinder ab 6 gibt es Modelle mit LED-Rollen, die beim Fahren leuchten: ein Sicherheits- und Motivations-Plus zugleich. Neben Penny Skateboards und Apollo bietet auch HUDORA robuste Kinder-Cruiser an.
Wichtig für den Start: Helm, Knie- und Handgelenkschoner sind in der Lernphase Pflicht, und geübt wird auf glattem, autofreiem Untergrund. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung vom ersten Aufsteigen bis zur sicheren Kurve findest du im Guide Penny Board fahren lernen. Als grobe Regel gilt: Je jünger das Kind, desto wichtiger sind weiche Rollen und eine geriffelte Standfläche, die auch mit kleinen Schuhen Grip bietet.
Was sollte ein gutes Einsteiger-Penny-Board kosten?
Solide Boards mit vernünftigen Komponenten starten ab 35-40 €: Darunter sparst du an Kugellagern oder Achsen, was sich in Lenkverhalten und Haltbarkeit rächt. Marken-Boards (Original Penny, Ridge, Globe) kosten 70-120 €, bieten aber meist nur marginale Vorteile gegenüber gut bewerteten Mittelklasse-Modellen.
Budget (25-40 €): Okay für Gelegenheitsfahrer, oft Plastik-Lenkgummis statt Bushings: erwarte Verschleiß nach 6-12 Monaten
Mittelklasse (40-70 €): Beste Preis-Leistung, austauschbare Komponenten, meist 1-2 Jahre haltbar bei regelmäßiger Nutzung
Premium (70+ €): Hochwertige Lager, stabile Achsen, oft bessere Deck-Materialien: lohnt sich nur, wenn du täglich fährst
Achte darauf, dass die Achse einstellbar ist und die Bushings tauschbar sind: Das ist wichtiger als jedes Design-Feature. Ein 50-Euro-Board mit soliden Komponenten fährt sich besser als ein 30-Euro-Board mit "ABEC 11"-Stickern. Damit dein Board lange hält, lohnt ein Blick in unseren Guide zu Penny Board Pflege und Wartung.
Häufige Fragen
Welche Maße hat ein Pennyboard?
Das klassische Pennyboard misst 22 Zoll: rund 56 cm Länge, 15 cm Breite, bei 1,5-2 kg Gewicht. Die größere Nickel-Variante kommt auf 27 Zoll (ca. 69 x 19 cm). Die Rollen haben typischerweise 59-60mm Durchmesser bei 78A-83A Härte, die Achsen sind 3 bis 4 Zoll breit.
Kann ich mit einem Penny Board Tricks machen wie mit einem Skateboard?
Basis-Tricks wie Manuals, Shove-Its, leichte Ollies und Kickturns gehen: Aber das Kunststoff-Deck und der kurze Tail begrenzen die Möglichkeiten stark. Echte Flip-Tricks (Kickflip, Heelflip) sind nahezu unmöglich, weil das Board zu leicht und zu kurz für saubere Pop-Bewegungen ist. Welche Moves realistisch machbar sind, zeigt dir unser Guide zu Penny Board Tricks; wer ernsthaft Tricks lernen will, greift besser zu einem klassischen Skateboard: Tipps dazu findest du unter beste Skateboards für Anfänger.
Wie hält man auf einem Penny Board an?
Die sicherste Methode ist das Footbraking: Du nimmst den hinteren Fuß vom Deck und lässt die Schuhsohle flach über den Boden schleifen, bis das Board steht. Bei langsamer Fahrt kannst du auch einfach kontrolliert absteigen und das Board auslaufen lassen. Vom Abspringen bei Tempo ist abzuraten: Das Board schießt dann unkontrolliert weiter.
Wie pflege ich die Kugellager und wann muss ich sie austauschen?
Wische die Rollen nach jeder Fahrt grob ab und kontrolliere alle 2-3 Monate, ob die Lager noch frei drehen. Bei Knirschen, ruckeligem Lauf oder sichtbarem Rost sind sie fällig: Ein Lagerset (8 Stück, gute Marke wie Bones Reds) kostet 18-25 €. Bei trockener Sommer-Nutzung halten Lager 1-2 Jahre, bei häufigen Regenfahrten oft nur 4-6 Monate. Eine Komplettanleitung mit Werkzeugen und Reinigungsmitteln liefert der Artikel Kugellager reinigen und wechseln.
Sind Penny Boards auch für Erwachsene über 80 kg geeignet?
Bei Markenmodellen (Original Penny, Globe, Ridge) kein Problem bis ca. 100 kg: Die offizielle Belastungsgrenze liegt meist bei 100-110 kg. Bei Discounter-Boards unter 30 € biegen sich Kunststoff-Decks unter 80+ kg merklich durch, das kostet Kontrolle und kann das Deck dauerhaft schwächen. Wenn du über 90 kg wiegst, lohnt sich der Sprung zum 27-Zoll-Nickel-Board oder direkt zum Holz-Cruiser, der mehr Steifigkeit bietet.
Was ist der Unterschied zwischen Original-Penny und Nachbauten?
Original-Penny-Boards (Marke aus Australien) nutzen einen patentierten Kunststoff-Mix, hochwertige ABEC-7-Lager und Markentrucks: Sie kosten 90-130 €. Nachbauten ab 25-40 € haben oft sprödere Plastik-Decks, ungenaue Trucks ohne nachstellbare Bushings und Lager, die schon nach 3-6 Monaten festsitzen. Der wichtigste Unterschied im Alltag: Original-Pennys behalten ihren Flex auch bei 0 °C und brechen seltener bei Stürzen. Für Gelegenheitsfahrer reicht ein 40-60 € Modell von etablierten Marken wie Ridge oder Apollo.