Ein guter Helm ist nicht verhandelbar - egal ob du auf dem Longboard cruist, im Bowl Tricks lernst oder mit dem Stunt-Scooter im Park unterwegs bist. Wir vergleichen Skate-Helme nach Zertifizierung (EN 1078, ASTM F1492), Passform, Belüftung und Multi-Impact-Schutz. Plus konkrete Empfehlungen für jedes Budget - vom Einsteiger-Modell bis zum MIPS-Premium-Helm.
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Unsere Empfehlungen
Top Helme 2026
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#1
Empfehlung · ABUS
ABUS Fahrradhelm XOXO - Cityhelm im Skater-Look - Helm für Skateboard, Fahrrad, Scooter…
★ 4.3 / 5,0
Der ABUS XOXO verbindet cleanen Skater-Look mit durchdachter Polsterung und Anti-Klemm-Technologie – ein unkomplizierter Cityhelm für Skate, Bike und Scooter, der sich einfach anpassen lässt.
Tube-Polsterung am Kinn verhindert schmerzhaftes Einklemmen beim Schließen
Herausnehmbare, waschbare Innenpolster halten den Helm frisch und hygienisch
Minimalistisches Design passt zum Streetwear-Style ohne Rennrad-Optik
Der TSG Evolution überzeugt als solider Allrounder mit Hardshell-Konstruktion und tiefem Low-Fit-Sitz – perfekt für Skater, die klassische Optik mit zuverlässigem Schutz kombinieren wollen.
Hartschalen-Bauweise nach EN 1078 und CPSC bietet bewährten Aufprallschutz
Tuned Fit System mit zwei Polstergrößen ermöglicht individuelle Anpassung
14 Luftkanäle sorgen für spürbar bessere Belüftung bei längeren Sessions
80SIX Hybrid Skaterhelm Fahrradhelm für Kinder, Herren & Damen, Skateboarding Helm mit …
★ 4.3 / 5,0
Der 80SIX Hybrid Skaterhelm kombiniert CE-zertifierten Schutz mit durchdachtem Komfort – dicke Schaumpolster, 11 Belüftungsöffnungen und doppeltes Verstellsystem machen ihn zum verlässlichen Allrounder für Park, Street und Commute.
Dicke Schaumpolster mit feuchtigkeitsableitendem Bezug – spürbar bequemer bei längeren Sessions
Doppeltes Anpassungssystem aus Drehrad und Kinnriemen – sitzt bombenfest ohne Druckstellen
CE EN 1078 zertifiziert für Skate, BMX, Scooter – ein Helm für alle Disziplinen
Der ATTABO Genes kombiniert robuste ABS-Hartschale mit EPS-Aufpralldämpfung und wiegt dabei nur 400 Gramm – ein vielseitiger Allrounder für Skate, BMX und City mit solidem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Leichte 400 Gramm reduzieren Nackenbelastung bei langen Sessions deutlich
ABS-Außenschale plus EPS-Kern bieten verlässlichen Rundumschutz nach CE EN 1078
Drehknopf-Anpassung und Kinnriemen-Schnalle ermöglichen schnelle, werkzeugfreie Größenanpassung
Ein Skateboard Helm ist die eine Ausrüstung, bei der du nicht sparen solltest: Stürze auf den Hinterkopf passieren beim Skaten schneller als in fast jedem anderen Sport, und Asphalt verzeiht nichts. Trotzdem ist Helm nicht gleich Helm: Zwischen einem echten Skaterhelm und einem Fahrradhelm liegen konstruktive Welten. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Normen zählen, wie du die richtige Passform findest und worauf es bei Kindern besonders ankommt.
Skaterhelm vs. Fahrradhelm: Was ist der Unterschied?
Der wichtigste Unterschied steckt in der Bauweise und in der Norm. Ein klassischer Fahrradhelm ist nach EN 1078 zertifiziert und als Single-Impact-Helm konstruiert: Sein EPS-Schaum (expandiertes Polystyrol) zerdrückt sich bei einem harten Aufprall dauerhaft und baut so die Energie ab. Danach ist der Helm Schrott, auch wenn er äußerlich intakt aussieht. Genau das passt nicht zum Skaten, wo kleinere Stürze zum Alltag gehören.
Skaterhelme setzen deshalb auf eine robuste ABS-Hartschale mit stoßabsorbierendem Innenleben, viele Modelle sind als Multi-Impact-Helme ausgelegt. Die amerikanische Norm ASTM F1492 ist speziell fürs Skateboarding entwickelt und prüft genau dieses Szenario: mehrere Aufpralle, auch auf den Hinterkopf. Dazu kommt der Schnitt: Skatehelme sitzen tiefer im Nacken und schützen den Hinterkopf deutlich besser als die meisten Fahrradhelme, weil Skater typischerweise nach hinten stürzen, nicht über den Lenker nach vorn.
Merkmal
Skaterhelm
Fahrradhelm
Norm
EN 1078, ideal zusätzlich ASTM F1492
EN 1078
Bauweise
ABS-Hartschale, oft Multi-Impact
In-Mold, Single-Impact
Hinterkopfschutz
Tief gezogene Schale
Meist hoch geschnitten
Belüftung
8-14 kleine Öffnungen
Große Luftkanäle
Nach kleinem Sturz
Meist weiter nutzbar (Multi-Impact)
Austausch nötig
Also: Radfahren mit Skaterhelm? Das geht problemlos, solange der Helm EN 1078 erfüllt, was bei praktisch allen in der EU verkauften Skatehelmen der Fall ist. Umgekehrt ist ein reiner Fahrradhelm zum Skaten die schlechtere Wahl: Er ist nicht für wiederholte Stöße und Stürze nach hinten konstruiert. Hybrid-Modelle mit beiden Zertifizierungen (EN 1078 und ASTM F1492) sind die flexibelste Lösung für alle, die Board, Bike und Scooter mischen.
Multi-Impact oder Single-Impact: Warum das beim Skaten entscheidend ist
Single-Impact-Helme opfern sich bei einem einzigen harten Aufprall: Der EPS-Schaum kollabiert, absorbiert die Energie und bleibt dauerhaft gestaucht. Multi-Impact-Helme nutzen stattdessen rückstellfähige Schäume wie EPP (expandiertes Polypropylen), die sich nach einem Stoß wieder in Form bringen und mehrere Einschläge wegstecken.
Beim Skaten stürzt du öfter, aber meist mit weniger Wucht als bei einem Fahrradunfall mit 30 km/h. Deshalb ist Multi-Impact hier das sinnvollere Konzept: Du musst den Helm nicht nach jedem Aussetzer im Skatepark entsorgen. Wichtig zu wissen: Nicht jeder Helm mit Hartschale ist automatisch Multi-Impact. Ob dein Modell dafür ausgelegt ist, steht in der Herstellerangabe, verlässliches Indiz ist die ASTM-F1492-Zertifizierung. Nach einem wirklich harten Einschlag mit sichtbaren Rissen oder Dellen gilt trotzdem immer: austauschen, egal welche Bauweise.
Passform: So findest du die richtige Größe für deinen Skate Helm
Ein Helm schützt nur, wenn er richtig sitzt. Miss deinen Kopfumfang mit einem Maßband an der breitesten Stelle, etwa einen Fingerbreit über den Augenbrauen und über den Ohren. Typische Größenbereiche: S entspricht etwa 52-56 cm, M etwa 55-58 cm, L/XL etwa 58-61 cm, wobei jede Marke eigene Tabellen führt. Liegst du zwischen zwei Größen, nimm die kleinere und arbeite mit den mitgelieferten Polstern.
So prüfst du den Sitz:
Der Helm sitzt waagerecht und tief: Die Stirn ist bedeckt, zwischen Augenbrauen und Helmrand passen maximal zwei Finger
Beim Kopfschütteln ohne geschlossenen Kinnriemen verrutscht der Helm nicht
Der Kinnriemen liegt an, ohne zu würgen: Ein Finger passt zwischen Riemen und Kinn
Die Riemen bilden ein V unter jedem Ohr
Keine Druckstellen, auch nach 10 Minuten Tragen nicht
Viele Skatehelme haben ein Drehrad am Hinterkopf (Fit-System) für die Feinjustierung plus austauschbare Polster in zwei Stärken. Herausnehmbare, waschbare Polsterung ist mehr als Komfort: Ein durchgeschwitzter Helm, den du nicht reinigen kannst, landet irgendwann in der Ecke statt auf dem Kopf. Gute Belüftung mit 8 bis 14 Öffnungen sorgt dafür, dass du den Helm auch im Sommer aufbehältst.
MIPS: Brauchst du das Extra an Rotationsschutz?
MIPS steht für "Multi-directional Impact Protection System": eine reibungsarme Gleitschicht zwischen Kopf und Helmschale, die sich beim schrägen Aufprall 10 bis 15 Millimeter verschieben kann. Das reduziert die Rotationskräfte, die aufs Gehirn wirken, und genau diese Rotationsbewegungen gelten in der Unfallforschung als Hauptfaktor für Gehirnerschütterungen.
Beim Skaten sind schräge Einschläge der Normalfall: Du fällst selten senkrecht auf den Scheitel, sondern rutschst mit Restgeschwindigkeit über den Asphalt. Ein MIPS-Helm kostet meist 20 bis 40 Euro mehr als das gleiche Modell ohne, inzwischen bieten TSG, Triple Eight und andere Skate-Marken entsprechende Varianten an. Pflicht ist MIPS nicht, ein korrekt sitzender Helm nach EN 1078 ist die Basis. Wer viel Transition, Downhill oder hohe Geschwindigkeiten fährt, bekommt mit MIPS aber messbar zusätzliche Sicherheitsreserve.
Skateboard Helm für Kinder: Darauf kommt es an
Für Kinder gibt es mit der ASTM F1492 (in den USA ergänzt durch CPSC-Vorgaben) und der EN 1078 dieselben Normen wie für Erwachsene, aber ein paar Punkte sind wichtiger:
Mitwachsende Anpassung: Ein Drehrad-System plus Wechselpolster überbrückt 4-6 cm Kopfumfang, so hält der Helm mehrere Jahre
Niemals "auf Zuwachs" kaufen: Ein zu großer Helm verrutscht beim Sturz und schützt nicht
Geringes Gewicht: Kindernacken ermüden schnell, unter 400 Gramm ist ideal
Anti-Klemm-Verschluss: Gepolsterte oder Magnet-Schnallen verhindern das gefürchtete Zwicken am Kinn
Design, das dem Kind gefällt: Der beste Helm nützt nichts, wenn er aus Trotz abgesetzt wird
Eine gesetzliche Helmpflicht gibt es in Deutschland weder für Skater noch für Radfahrer (Stand 2026), auch nicht für Kinder. Empfehlenswert ist der Helm trotzdem in jedem Alter, und bei Kindern sollte er nicht verhandelbar sein. Sinnvoll ergänzt wird er durch Knie-, Ellbogen- und Handgelenkschoner: Was dazu taugt, zeigt unser Vergleich der besten Protektoren für sicheres Skaten, fürs Handgelenk zusätzlich der Blick auf Skate-Handschuhe. Wenn der Nachwuchs lieber auf vier Rollen unterwegs ist, gelten dieselben Helm-Regeln übrigens auch bei Rollschuhen für Kinder.
Welche Marken und Modelle sind beim Skatehelm empfehlenswert?
Bei Helmen lohnt der Griff zu etablierten Marken, weil Zertifizierung und Qualitätskontrolle nachvollziehbar sind:
TSG: Die Schweizer Skate-Marke schlechthin. Der Evolution ist seit Jahren der meistverkaufte Skatehelm Europas: ABS-Hartschale, tiefer Sitz, schlichte Optik.
ABUS: Deutscher Sicherheitsspezialist. Modelle wie der XOXO bringen Skater-Look mit Anti-Klemm-Kinnriemen und waschbaren Polstern in die City.
80Six: Preisbewusste Hybrid-Helme für Skate, Bike und Scooter mit Drehrad-System, gut für Familien.
Attabo: Leichte Allrounder um 400 Gramm mit ABS-Schale und EPS-Kern zu fairen Preisen.
Triple Eight, K2, Pro-Tec: Weitere feste Größen, von der Rollschuh-Szene bis zum Varsity-Pro-Klassiker von K2.
Preislich startet ein solider zertifizierter Skaterhelm bei etwa 30 bis 40 Euro, Markenmodelle mit besserer Ausstattung liegen zwischen 50 und 90 Euro, MIPS-Varianten und Premium-Helme bei 90 bis 150 Euro. Mehr Geld kauft vor allem Komfort, Gewicht und Anpassbarkeit, die Basissicherheit garantiert schon die Norm. Welche Modelle sich für den Alltag auf dem Board besonders eignen, liest du im Vergleich der besten Helme für urbane Skater.
Wann solltest du deinen Helm austauschen?
Auch der beste Helm hat ein Ablaufdatum. Tausche ihn aus, wenn einer dieser Punkte zutrifft:
Nach jedem harten Aufprall mit Rissen, Dellen oder gestauchtem Innenschaum, auch bei Multi-Impact-Modellen
Bei sichtbaren Alterungsspuren: ausgeblichene Schale, bröselnder Schaum, ausgeleierte Riemen
Nach etwa 3 bis 5 Jahren regelmäßiger Nutzung, weil Materialien durch UV-Licht und Schweiß altern (Herstellerangabe beachten)
Wenn er nicht mehr richtig sitzt, etwa weil der Kopfumfang deines Kindes herausgewachsen ist
Lagere den Helm trocken und nicht im heißen Auto, Hitze über 60 Grad kann den EPS-Schaum schädigen. Und noch ein Tipp fürs Gesamtpaket: Ein Helm ersetzt keine Fahrtechnik. Gerade am Anfang lohnt sich der Blick auf das richtige Material, vom passenden Anfänger-Skateboard bis zur Frage, wie man sein Setup insgesamt auswählt: Wer kontrolliert fährt, stürzt seltener.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Skaterhelm und Fahrradhelm?
Ein Skaterhelm hat eine ABS-Hartschale, sitzt tiefer am Hinterkopf und ist oft als Multi-Impact-Helm für mehrere Stürze ausgelegt (Norm ASTM F1492). Ein Fahrradhelm nach EN 1078 ist meist ein Single-Impact-Helm: Nach einem harten Aufprall muss er ersetzt werden. Hybrid-Helme mit beiden Zertifizierungen eignen sich für Board und Bike gleichermaßen.
Welcher Helm zum Skaten?
Zum Skaten gehört ein Helm mit EN-1078-Zertifizierung, idealerweise zusätzlich ASTM F1492: Hartschale, tief gezogener Hinterkopfschutz und Multi-Impact-Auslegung. Bewährte Modelle sind der TSG Evolution, Triple Eight Sweatsaver oder Hybrid-Helme von 80Six und Attabo. Entscheidend ist die Passform: Der Helm darf beim Kopfschütteln nicht verrutschen.
Warum Skaterhelm?
Beim Skaten stürzt du häufiger als in den meisten Sportarten, oft rückwärts auf den Hinterkopf, und Asphalt oder Beton geben nicht nach. Ein Skaterhelm ist genau für diese wiederholten Stöße und die Sturzrichtung nach hinten konstruiert. Kopfverletzungen gehören zu den schwersten Skate-Verletzungen und sind mit Helm größtenteils vermeidbar.
Was kostet ein guter Skaterhelm?
Ein zertifizierter Einsteigerhelm kostet ab etwa 30 bis 40 Euro. Markenhelme mit Drehrad-Anpassung, waschbaren Polstern und guter Belüftung liegen zwischen 50 und 90 Euro, MIPS- und Premium-Modelle bei 90 bis 150 Euro. Die Sicherheitsbasis liefert schon die Norm, der Aufpreis fließt vor allem in Komfort und Haltbarkeit.
Gibt es eine Helmpflicht für Skater in Deutschland?
Nein, in Deutschland gibt es keine gesetzliche Helmpflicht für Skateboarder, weder für Erwachsene noch für Kinder (Stand 2026). Einzelne Skateparks und Veranstalter können in ihrer Hausordnung aber Helme vorschreiben. Unabhängig von der Rechtslage ist der Helm die mit Abstand wirksamste Schutzmaßnahme beim Skaten.
Wie muss ein Skaterhelm sitzen?
Waagerecht und tief: Die Stirn ist bedeckt, zwischen Augenbraue und Helmrand passen maximal zwei Finger. Ohne geschlossenen Kinnriemen darf der Helm beim Kopfschütteln nicht wackeln, der geschlossene Riemen lässt genau einen Finger Platz unterm Kinn. Miss vorher deinen Kopfumfang mit einem Maßband über den Augenbrauen und wähle die Größe nach der Herstellertabelle.